Warum eine Internetseite über Kardinal Clemens August Graf von Galen?

Das Andenken an den Nazigegner Clemens August Graf von Galen sollte unbedingt erhalten bleiben und gepflegt werden.

Galen kann auch heute noch für uns ein Vorbild sein. Denn wann immer die Menschenwürde bedroht wird, sind wir aufgefordert, Verantwortung zu tragen und den Spuren des "Löwen von Münster" zu folgen.

Dies gilt in vielen Bereichen – nicht nur beim Schutz des ungeborenen Lebens oder bei der strikten Ablehnung der aktiven Sterbehilfe.

Ein respektvoller Umgang untereinander ist gerade für Jugendliche eine wichtige Botschaft. Ein Glaubenszeuge wie Galen kann dabei als wichtiger Wegweiser dienen.

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Predigt vor 80 Jahren in Xanten

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Am 9. Februar 2016 jährt sich zum 80. Mal die Predigt über frische Gräber in Xanten.

"Es gibt in deutschen Landen frische Gräber, in denen die Asche solcher ruht, die das katholische Volk für Martyrer des Glaubens hält, weil ihr Leben ihnen das Zeugnis treuester Pflichterfüllung für Gott und Vaterland, Volk und Kirche ausstellt, und das Dunkel, das über ihren Tod gebreitet ist, ängstlich gehütet wird. Und wie lastet vielfach schwerster Gewissensdruck auf Beamten und Angestellten, auf Eltern und Lehrern, die vor die Frage gestellt werden zu wählen zwischen Treue gegen Gott und ihrem christlichen Gewissen und dem Wohlgefallen und der Gunst derer, von denen ihre Stellung und gar ihr Lebensunterhalt abhängt!"

Die Predigt ist hier zu lesen >>>

Klostersturm vor 75 Jahren

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Info vom 13. Januar 2016

Heute vor 75 Jahren, am 13. Januar 1941, befahl Martin Bormann in einem Geheimerlass den sogenannten Klostersturm.

Schon seit Beginn des Zweiten Weltkrieges kam es in den von Deutschland annektierten und besetzten Nachbarländern zu Beschlagnahmungen von kirchlichen Einrichtungen und Gebäuden durch die SS und Wehrmacht.
Galen erwähnt Österreich, Luxemburg, Lothringen und den Warthegau. Mit einem Geheimerlass des NSDAP-Reichsleiters Martin Bormann vom 13. Januar 1941 starteten auch innerhalb Deutschlands die Übergriffe auf katholische Ordensgemeinschaften. Betroffen waren über 200 Klöster, in denen Lazarette, Erholungsheime, Schulungseinrichtungen für Parteiangehörige und Soldaten oder Auffanglager für umgesiedelte Auslandsdeutsche ("Heim ins Reich") eingerichtet wurden.

Quelle: Buch: "Endlich hat einer den Mut zu sprechen", S. 16 

Ausblicke

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In diesem Jahr gibt es einige "Galen-Jahrestage", auf die wir jetzt schon mal hinweisen möchten:

9. Februar: Im Jahr 1936 hielt Clemens August von Galen eine Predigt im Xantener Dom über "frische Gräber".
18.–22. Februar: Verschiedene Kardinals-Ernennungszeremonien im Vatikan, 1946.
16. März: Empfang des Kardinals in Münster und Ernennung zum Ehrenbürger im Jahr 1946.
22. März: Clemens August von Galen stirbt 1946.
1. Juni: Im Jahr 1936 fand eine Privataudienz bei Papst Pius XI. statt.
13. Juli: Predigt in Münster St. Lamberti gegen die staatliche Willkür im Jahr 1941.
20. Juli: Predigt "Wir sind Amboss" in der Liebfrauenkirche in Münster, 1941
3. August: Predigt gegen die Euthanasie in Münster St. Lamberti, 1941.
4. August: Besuch des Klosters Hamicolt in Dülmen, Anlass war das 50jährige Jubiläum 1941
der Ansiedlung der Benediktinerinnen.
6. September: Predigt im Dom zu Xanten im Jahr 1936 über den hl. Viktor
27. November: Der Hirtenbrief zum "Oldenburger Kreuzkampf" wurde im Jahr 1936 verfasst.