Warum eine Internetseite ĂĽber Kardinal Clemens August Graf von Galen?

Das Andenken an den Nazigegner Clemens August Graf von Galen sollte unbedingt erhalten bleiben und gepflegt werden.

Galen kann auch heute noch für uns ein Vorbild sein. Denn wann immer die Menschenwürde bedroht wird, sind wir aufgefordert, Verantwortung zu tragen und den Spuren des "Löwen von Münster" zu folgen.

Dies gilt in vielen Bereichen – nicht nur beim Schutz des ungeborenen Lebens oder bei der strikten Ablehnung der aktiven Sterbehilfe.

Ein respektvoller Umgang untereinander ist gerade fĂĽr Jugendliche eine wichtige Botschaft. Ein Glaubenszeuge wie Galen kann dabei als wichtiger Wegweiser dienen.

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Studienarbeit ĂĽber den Klostersturm

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Info vom 14. April 2015

Der Klostersturm 1940/41 und die Gegenwehr des Bischofs von Galen

Clarissa Frenken berichtet in ihrer Studienarbeit über den Klostersturm in den Kriegsjahren 1940 und 1941, sowie von den Predigten von Bischof von Galen, die zur Einstellung des Klostersturms führten. Der Klostersturm wurde von den Nazis im Zuge des Kirchenkampfes durchgeführt. Unter verschiedenen Vorwänden wurden Klöster zwangsgeräumt und die Ordensleute vertrieben (Klappentext der Arbeit).

Die Theologiestudentin hat u.a. das Buch "Endlich hat einer den Mut zu sprechen" als Quelle fĂĽr ihre Ausarbeitung verwendet.
Auszug aus dem Kapitel "Fazit": "Der Titel des Buches 'Endlich hat einer den Mut zu sprechen', welches ich unter anderem als Quelle verwendet habe, passt gut zu von Galens Predigten. Mut war erforderlich, da bereits andere Kleriker, die sich gegen das Regime stellten, verhaftet und hingerichtet wurden. Doch von Galen war darauf gefasst, als Märtyrer für seine Überzeugung zu sterben, somit war er sich der Gefahr durchaus bewusst."
 

Clarissa Frenken
Der Klostersturm 1940/41 und die Gegenwehr des Bischofs von Galen
Grin-Verlag
ISBN 978-3-656-91946-9

Heimatverein Osterwick – Filmaufnahmen zeigen Galen

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Info vom 12. April 2015

Der Heimatverein Osterwick hat einen Film mit dem Titel "Osterwick im Jahr 1937 – Impressionen aus einem Dorf im Münsterland" herausgebracht.
Dieser Film enthält auch bisher nicht veröffentlichte Szenen mit Bischof Clemens August Graf von Galen.
Der Besuch des damaligen Bischofs von Münster anlässlich einer Firmreise in Rosendahl-Osterwick im Jahr 1936 war für die gesamte Gemeinde ein außergewöhnliches Ereignis. Zu sehen ist das festlich geschmückte Dorf sowie die verschiedenen Gruppen, die zum Empfang des Bischofs gekommen waren und die vielen Menschen an den Straßenrändern.
Der Film kann ĂĽber die Homepage des Heimatvereins Osterwick bezogen werden.
www.heimatverein-osterwick.de 

Hier sehen Sie kurze Ausschnitte aus dem Film:

 

Zum Gedenken an Dietrich Bonhoeffer und Georg Elser

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Heute vor 70 Jahren lieĂźen die Nazis zwei ihrer unbequemen Gegner hinrichten:

Am 9. April wurde Dietrich Bonhoeffer im KZ FlossenbĂĽrg durch den Strang hingerichtet. Er war Vertreter der bekennenden Kirche und beteiligt am Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
Bis zum Ende fühlte er sich "Von guten Mächten wunderbar geborgen". Das Gedicht "Von guten Mächten", datiert am 19. Dezember 1944, war eine Beigabe in einem Brief, der als Weihnachtsgruß an seine Verlobte und die Eltern und Geschwister gedacht war.

Durch einen Genickschuss wurde Georg Elser, ebenfalls am 9. April 1945, im KZ Dachau ermordet. 1939 versuchte Elser Hitler mit einer Bombe im MĂĽnchner "BĂĽrgerbräu-Keller" zu töten. Ăśber den Widerstandskämpfer startet heute der eindrucksvolle Film "Elser - Er hätte die Welt verändert" von Oliver Hirschbiege im Kino.



Diakonweihe vor 76 Jahren

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KarlLeisnerAnlässlich des "Karl-Leisner-Jahres" erinnern wir an die Diakonweihe am 25. März 1939 durch Bischof Clemens August von Galen.
An P. Josef Vermeegen schreibt Karl Leisner an diesem Tag: "(…) Heute morgen bei unserer so schönen Diakonatsweihe im Hohen Dom durch die Hand unseres geliebten Bischofs [Clemens August Graf von Galen] war ich in Gebet und Mitfreude bei dir. (…)" 
(Karl Leisner - TagebĂĽcher und Briefe - Eine Lebens-Chronik - Band II) 
 

Zum Gedenken an Clemens August von Galen am 22. März

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Clemens August, wir dich ehren,
treuer Hirt in dunkler Zeit.

Wolltest Gottes Wort uns lehren,
mahntest zur Beständigkeit. 

Hilf auch uns in diesen Tagen,
wie ein Amboss fest zu stehn, 

dass den Widerspruch wir wagen,
wo wir Trug und Unrecht sehn.

(Aus dem neuen Gotteslob, Nr. 877)

Im Kapitel „Heilige und Selige des Bistums“ (Nr. 700) wird unter dem 22. März das Leben und Wirken von Clemens August von Galen dargestellt (S. 1001), ergänzt um das berühmte Amboss-Zitat vom 20. Juli 1941.

SonderfĂĽhrung zum 69. Todestag von Kardinal von Galen

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grabHeute vor 69 Jahren verstarb Clemens August von Galen.

Aus diesem Anlass begleitet Hergard Schwarte die Teilnehmer der Sonderführung an acht Orte des Galen-Gedenkens im Dom zu Münster. Neben dem Grab in der Ludgeruskapelle gehören dazu etwa auch der Kreuzweg des Düsseldorfer Künstlers Bert Gerresheim, dessen Kreuzesmonument auf dem Horsteberg und der in der Domkammer präsentierte Bischofsstab des 2005 seliggesprochenen "Löwen von Münster".

Sonntag, 22.03.2015
15.45 bis 16.45 Uhr
Treffpunkt: Paradiesportal
Begrenzte Teilnehmerzahl

Tickets: 3,00 Euro (ermäßigt 2,00 Euro)
Erhältlich im Domladen "Das kleine Paradies" (Spiegelturm 2) und in der Domkammer.

(Foto: Privatarchiv) 

"Mit brennender Sorge" wird am 21. März 1937 verlesen

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„Mit brennender Sorge“, so beginnt die Enyzklika, die Papst Pius XI. am 14. März 1937, unterzeichnet hat. In den Jahren nach 1933 gab es Protestschreiben von Vertretern der katholischen Kirche im Deutschen Reich an die nationalsozialistische Reichsregierung, weil das Konkordat verletzt und die katholische Kirche in ihrer Betätigungsfreiheit beschränkt wurde. Sollten die Bischöfe vor Ort protestieren oder sollte es eine öffentliche, gemeinsame Aktion geben? Eine auf Deutsch verfasste Enzyklika wurde geheim vervielfältigt, verteilt und schließlich am 21. März 1937 im ganzen Deutschen Reich verlesen.
Daraufhin wurden die beteiligten Druckhäuser konfisziert. Galen fordert von Kardinal Bertram, die Bischöfe sollten gemeinsam die „Mauer des Schweigens“ durchbrechen.