Warum eine Internetseite ĂŒber Kardinal Clemens August Graf von Galen?

Das Andenken an den Nazigegner Clemens August Graf von Galen sollte unbedingt erhalten bleiben und gepflegt werden.

Galen kann auch heute noch fĂŒr uns ein Vorbild sein. Denn wann immer die MenschenwĂŒrde bedroht wird, sind wir aufgefordert, Verantwortung zu tragen und den Spuren des "Löwen von MĂŒnster" zu folgen.

Dies gilt in vielen Bereichen – nicht nur beim Schutz des ungeborenen Lebens oder bei der strikten Ablehnung der aktiven Sterbehilfe.

Ein respektvoller Umgang untereinander ist gerade fĂŒr Jugendliche eine wichtige Botschaft. Ein Glaubenszeuge wie Galen kann dabei als wichtiger Wegweiser dienen.

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Diakonweihe vor 76 Jahren

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KarlLeisnerAnlÀsslich des "Karl-Leisner-Jahres" erinnern wir an die Diakonweihe am 25. MÀrz 1939 durch Bischof Clemens August von Galen.
An P. Josef Vermeegen schreibt Karl Leisner an diesem Tag: "(
) Heute morgen bei unserer so schönen Diakonatsweihe im Hohen Dom durch die Hand unseres geliebten Bischofs [Clemens August Graf von Galen] war ich in Gebet und Mitfreude bei dir. (
)" 
(Karl Leisner - TagebĂŒcher und Briefe - Eine Lebens-Chronik - Band II) 
 

Zum Gedenken an Clemens August von Galen

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Clemens August, wir dich ehren,
treuer Hirt in dunkler Zeit.

Wolltest Gottes Wort uns lehren,
mahntest zur BestĂ€ndigkeit. 

Hilf auch uns in diesen Tagen,
wie ein Amboss fest zu stehn, 

dass den Widerspruch wir wagen,
wo wir Trug und Unrecht sehn.

(Aus dem neuen Gotteslob, Nr. 877)

Im Kapitel „Heilige und Selige des Bistums“ (Nr. 700) wird unter dem 22. MĂ€rz das Leben und Wirken von Clemens August von Galen dargestellt (S. 1001), ergĂ€nzt um das berĂŒhmte Amboss-Zitat vom 20. Juli 1941.

SonderfĂŒhrung zum 69. Todestag von Kardinal von Galen

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grabHeute vor 69 Jahren verstarb Clemens August von Galen.

Aus diesem Anlass begleitet Hergard Schwarte die Teilnehmer der SonderfĂŒhrung an acht Orte des Galen-Gedenkens im Dom zu MĂŒnster. Neben dem Grab in der Ludgeruskapelle gehören dazu etwa auch der Kreuzweg des DĂŒsseldorfer KĂŒnstlers Bert Gerresheim, dessen Kreuzesmonument auf dem Horsteberg und der in der Domkammer prĂ€sentierte Bischofsstab des 2005 seliggesprochenen "Löwen von MĂŒnster".

Sonntag, 22.03.2015
15.45 bis 16.45 Uhr
Treffpunkt: Paradiesportal
Begrenzte Teilnehmerzahl

Tickets: 3,00 Euro (ermĂ€ĂŸigt 2,00 Euro)
ErhÀltlich im Domladen "Das kleine Paradies" (Spiegelturm 2) und in der Domkammer.

(Foto: Privatarchiv) 

"Mit brennender Sorge" wird am 21. MĂ€rz 1937 verlesen

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„Mit brennender Sorge“, so beginnt die Enyzklika, die Papst Pius XI. am 14. MĂ€rz 1937, unterzeichnet hat. In den Jahren nach 1933 gab es Protestschreiben von Vertretern der katholischen Kirche im Deutschen Reich an die nationalsozialistische Reichsregierung, weil das Konkordat verletzt und die katholische Kirche in ihrer BetĂ€tigungsfreiheit beschrĂ€nkt wurde. Sollten die Bischöfe vor Ort protestieren oder sollte es eine öffentliche, gemeinsame Aktion geben? Eine auf Deutsch verfasste Enzyklika wurde geheim vervielfĂ€ltigt, verteilt und schließlich am 21. MĂ€rz 1937 im ganzen Deutschen Reich verlesen.
Daraufhin wurden die beteiligten DruckhĂ€user konfisziert. Galen fordert von Kardinal Bertram, die Bischöfe sollten gemeinsam die „Mauer des Schweigens“ durchbrechen. 

Welt-Down-Syndrom-Tag

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Info vom 21. MĂ€rz 2015

An diesem Samstag soll der Welt-Down-Syndrom-Tag auf die StÀrken der mit diesem Gendefekt lebenden Menschen aufmerksam machen.

Der Augsburger Weihbischof und Mitglied im Ethikrat, Anton Losinger, warnte jĂŒngst vor der Kassenzulassung zum Praenatest, der es ermöglicht, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ein Down-Syndrom beim Kind bereits ab der neunten Schwangerschaftswoche im mĂŒtterlichen Blut nachzuweisen.

Anna Mertens (KNA) hat zu diesem Thema einen lesenswerten Artikel geschrieben: www.katholisch.de >>>

Einen anrĂŒhrenden Film ĂŒber Franziska, eine Ministrantin mit Down-Syndrom, können Sie hier sehen >>>

Morgengedanken im SWR

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Info vom 16. MĂ€rz 2015

Elisabeth Schmitter von der Katholischen Kirche Rottenburg gedenkt heute im SWR mit dem Beitrag "Bestechlich oder erpressbar" an Clemens August von Galen.

Zum Radiobeitrag >>> 

Zu Galens Geburtstag

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IMG 3584Am 16. MĂ€rz 1878 wurde Clemens August von Galen als das elfte von 13 Kindern auf Burg Dinklage geboren.
Die Erziehung im Elternhaus wird als streng beschrieben, ausgerichtet auf Glauben, Ordnung, Bescheidenheit und Fleiß.
Die tiefreligiösen Eltern pflegten einen unkomplizierten Umgang mit den Bediensteten und den Bewohnern von Dinklage, wo die Mutter sich sozial-karitativ engagierte.
"Ich fĂŒhle mich außerstande, das Familienleben in Dinklage, in meinem geliebten Elternhause, so schön und ideal zu schildern, wie es tatsĂ€chlich unter der klugen und gĂŒtigen Leitung meiner Eltern gewesen ist.", schrieb Galen 1925.

(Foto: Burg Dinklage; Privatarchiv)