Warum eine Internetseite ĂŒber Kardinal Clemens August Graf von Galen?

Das Andenken an den Nazigegner Clemens August Graf von Galen sollte unbedingt erhalten bleiben und gepflegt werden.

Galen kann auch heute noch fĂŒr uns ein Vorbild sein. Denn wann immer die MenschenwĂŒrde bedroht wird, sind wir aufgefordert, Verantwortung zu tragen und den Spuren des "Löwen von MĂŒnster" zu folgen.

Dies gilt in vielen Bereichen – nicht nur beim Schutz des ungeborenen Lebens oder bei der strikten Ablehnung der aktiven Sterbehilfe.

Ein respektvoller Umgang untereinander ist gerade fĂŒr Jugendliche eine wichtige Botschaft. Ein Glaubenszeuge wie Galen kann dabei als wichtiger Wegweiser dienen.

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Geburtstag von Sophie Scholl

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Info vom 9. Mai 2015

Scholl-ComicHeute wÀre wÀre Sophie Scholl 94 Jahre alt geworden. Ihr Mut und ihre klare Sicht auf das Unrecht und die Verbrechen des NS-Regimes lösen noch immer Empathie und Bewunderung aus, so dass sie auch heute noch vielen jungen Menschen als Vorbild dienen kann.

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Im September 2015 wird im Knesebeck Verlag die Comic-Biographie Sophie Scholl von Heiner LĂŒnstedt und Ingrid Sabisch erscheinen.

Kriegsende vor 70 Jahren

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Info vom 8. Mai 2015

Heute vor 70 Jahren kapitulierte die deutsche Wehrmacht.
Domradio.de erinnert in dem Artikel "Die deutschen Bischöfe und das Kriegsende" an einige der katholischen Bischöfe, die in den Kriegsjahren geistliche LeuchttĂŒrme gewesen sind: Clemens August Graf von Galen, der "Löwe von MĂŒnster"; Konrad Graf von Preysing in Berlin, Kardinal Michael Faulhaber in MĂŒnchen, und auch der erst 1942 geweihte Kölner Erzbischof Josef Frings.
Den Artikel dazu lesen Sie hier >>> 


Zum 40. Jahrestag hielt der damalige BundesprĂ€sident Richard von WeizĂ€cker eine Rede, 
Mit der in dieser Rede enthaltenen Aussage von der Befreiung vom Nationalsozialismus prĂ€gte von WeizsĂ€cker eine Kernaussage der Erinnerungskultur in der Bundesrepublik Deutschland.

Der folgende Ausschnitt aus seiner Ansprache hat auch heute noch GĂŒltigkeit und ist fĂŒr alle Generationen eine wichtige Botschaft. 

„Hitler hat stets damit gearbeitet, Vorurteile, Feindschaften und Haß zu schĂŒren.
Die Bitte an die jungen Menschen lautet:
Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Haß
gegen andere Menschen,
gegen Russen oder Amerikaner,
gegen Juden oder gegen TĂŒrken,
gegen Alternative oder gegen Konservative,
gegen Schwarz oder gegen Weiß.
Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.
Lassen Sie auch uns als demokratisch gewÀhlte Politiker dies immer wieder beherzigen und ein Beispiel geben.
Ehren wir die Freiheit.
Arbeiten wir fĂŒr den Frieden.
Halten wir uns an das Recht.
Dienen wir unseren inneren MaßstĂ€ben der Gerechtigkeit.
Schauen wir am heutigen 8. Mai, so gut wir es können, der Wahrheit ins Auge.“

– Richard von WeizsĂ€cker: Webarchiv des Deutschen Bundestages

Die gesamte Rede lesen Sie hier >>> 

Befreiung des Konzentrationslagers Dachau vor 70 Jahren

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Am 29. April 1945 rĂŒckt eine Einheit der US-Armee in das Konzentrationslager Dachau ein.
Unter Jubel werden die amerikanischen Soldaten von mehr als 32.000 ĂŒberlebenden Gefangenen begrĂŒĂŸt. Das vorletzte aller Konzentrationslager ist somit befreit.
Seit seiner Einrichtung 1933 waren in Dachau insgesamt mehr als 200.000 Menschen inhaftiert. Etwa 32.000 mussten dort ihr Leben lassen.

Film ScheipersÜber einen der Überlebenden, den Priester Hermann Scheipers, hat die Ikarus-Filmproduktion einen sehenswerten Dokumentarfilm mit dem Titel "Zwischen Verbrechern und Heiligen" erstellt.
"FĂŒnf mal ist Hermann Scheipers nur knapp dem Tod entgangen. Über vier Jahre war er im Priesterblock des KZ Dachau inhaftiert. So zahlreich die Gefangenenlager des NS Staates auch waren, der Dachauer „Pfaffenblock“ war einzigartig. Fast 3000 Priester aus dem gesamten Reichsgebiet waren hier zusammengepfercht. Viele kamen ums Leben. Es war ein Ort der Drangsal, aber auch ein Ort der Gotteserfahrung, wie Hermann Scheipers erzĂ€hlt. Der mittlerweile 100jĂ€hrige Priester ist der einzige, noch lebende Zeitzeuge. Ergreifend schildert er den Umgang des NS Staates mit Geistlichen." (Beschreibung des Film-Verlags)

Studienarbeit ĂŒber den Klostersturm

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Info vom 14. April 2015

Der Klostersturm 1940/41 und die Gegenwehr des Bischofs von Galen

Clarissa Frenken berichtet in ihrer Studienarbeit ĂŒber den Klostersturm in den Kriegsjahren 1940 und 1941, sowie von den Predigten von Bischof von Galen, die zur Einstellung des Klostersturms fĂŒhrten. Der Klostersturm wurde von den Nazis im Zuge des Kirchenkampfes durchgefĂŒhrt. Unter verschiedenen VorwĂ€nden wurden Klöster zwangsgerĂ€umt und die Ordensleute vertrieben (Klappentext der Arbeit).

Die Theologiestudentin hat u.a. das Buch "Endlich hat einer den Mut zu sprechen" als Quelle fĂŒr ihre Ausarbeitung verwendet.
Auszug aus dem Kapitel "Fazit": "Der Titel des Buches 'Endlich hat einer den Mut zu sprechen', welches ich unter anderem als Quelle verwendet habe, passt gut zu von Galens Predigten. Mut war erforderlich, da bereits andere Kleriker, die sich gegen das Regime stellten, verhaftet und hingerichtet wurden. Doch von Galen war darauf gefasst, als MĂ€rtyrer fĂŒr seine Überzeugung zu sterben, somit war er sich der Gefahr durchaus bewusst."
 

Clarissa Frenken
Der Klostersturm 1940/41 und die Gegenwehr des Bischofs von Galen
Grin-Verlag
ISBN 978-3-656-91946-9

Heimatverein Osterwick – Filmaufnahmen zeigen Galen

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Info vom 12. April 2015

Der Heimatverein Osterwick hat einen Film mit dem Titel "Osterwick im Jahr 1937 – Impressionen aus einem Dorf im MĂŒnsterland" herausgebracht.
Dieser Film enthÀlt auch bisher nicht veröffentlichte Szenen mit Bischof Clemens August Graf von Galen.
Der Besuch des damaligen Bischofs von MĂŒnster anlĂ€sslich einer Firmreise in Rosendahl-Osterwick im Jahr 1936 war fĂŒr die gesamte Gemeinde ein außergewöhnliches Ereignis. Zu sehen ist das festlich geschmĂŒckte Dorf sowie die verschiedenen Gruppen, die zum Empfang des Bischofs gekommen waren und die vielen Menschen an den StraßenrĂ€ndern.
Der Film kann ĂŒber die Homepage des Heimatvereins Osterwick bezogen werden.
www.heimatverein-osterwick.de 

Hier sehen Sie kurze Ausschnitte aus dem Film:

 

Zum Gedenken an Dietrich Bonhoeffer und Georg Elser

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Heute vor 70 Jahren ließen die Nazis zwei ihrer unbequemen Gegner hinrichten:

Am 9. April wurde Dietrich Bonhoeffer im KZ FlossenbĂŒrg durch den Strang hingerichtet. Er war Vertreter der bekennenden Kirche und beteiligt am Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
Bis zum Ende fĂŒhlte er sich "Von guten MĂ€chten wunderbar geborgen". Das Gedicht "Von guten MĂ€chten", datiert am 19. Dezember 1944, war eine Beigabe in einem Brief, der als Weihnachtsgruß an seine Verlobte und die Eltern und Geschwister gedacht war.

Durch einen Genickschuss wurde Georg Elser, ebenfalls am 9. April 1945, im KZ Dachau ermordet. 1939 versuchte Elser Hitler mit einer Bombe im MĂŒnchner "BĂŒrgerbrĂ€u-Keller" zu töten. Über den WiderstandskĂ€mpfer startet heute der eindrucksvolle Film "Elser - Er hĂ€tte die Welt verĂ€ndert" von Oliver Hirschbiege im Kino.



Diakonweihe vor 76 Jahren

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KarlLeisnerAnlÀsslich des "Karl-Leisner-Jahres" erinnern wir an die Diakonweihe am 25. MÀrz 1939 durch Bischof Clemens August von Galen.
An P. Josef Vermeegen schreibt Karl Leisner an diesem Tag: "(
) Heute morgen bei unserer so schönen Diakonatsweihe im Hohen Dom durch die Hand unseres geliebten Bischofs [Clemens August Graf von Galen] war ich in Gebet und Mitfreude bei dir. (
)" 
(Karl Leisner - TagebĂŒcher und Briefe - Eine Lebens-Chronik - Band II)