Warum eine Internetseite über Kardinal Clemens August Graf von Galen?

Das Andenken an den Nazigegner Clemens August Graf von Galen sollte unbedingt erhalten bleiben und gepflegt werden.

Galen kann auch heute noch für uns ein Vorbild sein. Denn wann immer die Menschenwürde bedroht wird, sind wir aufgefordert, Verantwortung zu tragen und den Spuren des "Löwen von Münster" zu folgen.

Dies gilt in vielen Bereichen – nicht nur beim Schutz des ungeborenen Lebens oder bei der strikten Ablehnung der aktiven Sterbehilfe.

Ein respektvoller Umgang untereinander ist gerade für Jugendliche eine wichtige Botschaft. Ein Glaubenszeuge wie Galen kann dabei als wichtiger Wegweiser dienen.

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Veranstaltungstipp

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Schon mal vormerken!
Jeweils an den Jahrestagen der drei berühmten Predigten Galens vor 75 Jahren lädt Propst Serries in den Billerbecker Dom ein. Denn dort werden die drei Predigten vorgelesen, eingebettet in eine kurze Einführung und Orgelmusik auf der Ludgerusorgel.

Am Mittwoch, 13. Juli, geht es um "Die Gerechtigkeit ist das Fundament der Staaten!". "Wir sind nicht Hammer, sondern Amboss" heißt es am Mittwoch, 20. Juli, und am Mittwoch, 3. August, wird die Galen-Predigt "Du sollst nicht töten!" gelesen. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

"Mut zum Kreuz"

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Info vom 31. März 2016

 Mut zum Kreuz

Die Kardinal von Galen Stiftung hat wieder ein Projekt für Jugendliche ausgeschrieben.
Diesmal lautet das Thema "Mut zum Kreuz".
Weitere Infos unter
http://www.kardinal-von-galen-stiftung.de/mut-zum-kreuz

Kirchengemeinde in Schöppingen stellt Antrag auf Namensänderung der Sekundarschule

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Info vom 24. März 2016 / Bericht der Westfälischen Nachrichten

Die Kirchengemeinde St. Brictius stellt beim zuständigen Schulzweckverband einen offiziellen Antrag auf Namensänderung der Sekundarschule Horstmar-Schöppingen. Die Gemeinde schlägt als neuen Namen Kardinal-von-Galen-Sekundarschule vor. (...)
Aus Sicht der katholischen Kirchengemeinde steht Clemens August Kardinal Graf von Galen „für die Würde und Rechte des Menschen“.

Den gesamten Artikel lesen Sie hier >>>

„Das letzte Stündlein“

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Galens Sterben aus Medizinersicht
 
Schon kurze Zeit nach dem überraschenden Tod Clemens August von Galens hat sein Privatsekretär Heinrich Portmann im Aschendorff-Verlag Münster ein umfassendes und persönliches Lebensbild vom „Gottesmann seiner Zeit“ herausgegeben und darin auch die letzten Tage und Stunden des von ihm verehrten Kardinals beschrieben. Dieses Buch ist bis heute immer wieder neu aufgelegt und verbreitet worden.
Weniger bekannt ist eine zehnseitige Erinnerungsschrift des damaligen Assistenzarztes am Franziskus-Hospital Münster, Dr. Hans-Ludwig Warnecke, die den Titel trägt: „Das letzte Stündlein des Kardinals Clemens August Graf von Galen.“
Die schmale Broschüre wurde bereits 1946 im DIN-A-4-Format gedruckt und im Selbstverlag vertrieben. – „Leben und Wirken, Heimkehr und Heimgang des Kardinals Clemens August von Galen sind von berufenerer Feder als es die meinige ist, in mannigfachen Darstellungen veröffentlicht worden“, räumt der Autor gleich zu Beginn ein. „Hier sollen nur einige ganz persönliche Erinnerungen dem Vergessen entrissen sein.“
Da diese Erinnerungen in der folgenden Zeit aber nur wenig Beachtung fanden und bislang auch nirgends zitiert wurden, freuen wir uns, dass wir dieses Dokument, das jüngst unserer Website zur Verfügung gestellt wurde, im Umfeld des 70. Jahrestages des „Löwen von Münster“ hier präsentieren können.

Die Broschüre als PDF-Download >>>


Vor 70 Jahren starb Clemens August Graf von Galen

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Zur Erinnerung an sein Leben und Wirken


zusammengestellt vom Förderverein der Villa ten Hompel



Zu Galens Geburtstag

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IMG 3577Am 16. März 1878 wurde Clemens August von Galen als elftes von 13 Kindern auf Burg Dinklage geboren.
Die Erziehung im Elternhaus wird als streng beschrieben, ausgerichtet auf Glauben, Ordnung, Bescheidenheit und Fleiß.
Die tiefreligiösen Eltern pflegten einen unkomplizierten Umgang mit den Bediensteten und den Bewohnern von Dinklage, wo die Mutter sich sozial-karitativ engagierte.
"Ich fühle mich außerstande, das Familienleben in Dinklage, in meinem geliebten Elternhause, so schön und ideal zu schildern, wie es tatsächlich unter der klugen und gütigen Leitung meiner Eltern gewesen ist.", schrieb Galen 1925.

(Foto: Burg Dinklage) 

Link-Tipp

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"Was konnten sie tun" - so ist der Titel einer Internetseite zu einer Wanderausstellung zum Thema Widerstand.
Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig die Formen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus waren. Manche Menschen verbreiteten Informationen ausländischer Rundfunksender, druckten Flugblätter und verteilten sie. Andere halfen verfolgten Juden, Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern. Und einige versuchten, Hitler zu stürzen, um seine verbrecherische Herrschaft und den Krieg zu beenden.

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Galen-Gedenken mit Mut zum Kreuz

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© nwzonline.de, Christoph Floren

Burg DinklageAm 16. März 1878 wurde der spätere Kardinal Clemens August Graf von Galen auf Burg Dinklage geboren. Am 22. März 1946 verstarb der 2005 selig gesprochene Kirchenmann und vor 80 Jahren gab es im Oldenburger Münsterland den Kreuzkampf als prägendes religiöses Element.

Die genannten Ereignisse sind Anlass genug, um den Blick im heimischen Raum am Mittwoch, 16. März, auf das Kreuz zu lenken. An diesem Tag lädt die Dinklager Kardinal-von-Galen-Stiftung zur inzwischen dritten Veranstaltung ihrer „Mut-Reihe“ (die NWZ  berichtete) ein.

Nach einer Vesper in der Scheunenkirche des Klosters, die um 16.30 Uhr beginnt, begrüßen Äbtissin Franziska Lukas sowie der neue Stiftungsvorsitzende Hans Eveslage die sich von Galen verbunden fühlenden Gäste. Über „80 Jahre Kreuzkampf“ referiert der Historiker Prof. Bernd Ulrich Hucker. Weitere Kurzreferate zu den unterschiedlichsten Aspekten stellen unter anderem die Unternehmerin Christine Grimme (Damme), der freischaffende Künstler Gerhard Mevissen (Monschau) und der Niedersächsische Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) zum „Kreuz in der Politik“ vor, während Monsignore Peter Kossen vom Bischöflich Münsterschen Offizialat Vechta (BMO) über „Mein Kreuz“ spricht.

Als Moderatorin der Veranstaltung fungiert Dr. Eva-Maria Streier (Bonn), Mitglied des Stiftungskuratoriums. Für die musikalische Begleitung der Veranstaltung sorgen Schwestern der Benediktinerinnenabtei St. Scholastika Burg Dinklage.

Eine Schule sollte einen Namen haben, der Programm für die Schule ist

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Bereits im November 2014 wurde die Kardinal-von-Galen-Schule in Schöppingen in „Sekundarschule Horstmar-Schöppingen“ vom Schulzweckverband als Träger umbenannt. Doch bewusst ist das vielen Schöppingern noch nicht, da der alte Name noch als Hinweisschild an der Schule zu lesen ist.

„Sekundarschule Horstmar-Schöppingen“ – Ein Name ohne jedes Profil, ohne dass sich die Schüler oder die Bürger damit identifizieren können. Hinter dem Namen steckt keine Werteorientierung, die den Mädchen und Jungen vermittelt werden könnte, wofür die Schule steht. Ein bürokratischer Name ohne Seele.

Die ehemalige Rektorin der Schule, Helene Winking, hat sich zu diesem Umstand geäußert:

Quelle: Westfälsiche Nachrichten; Text: Rupert Joemann ; Bild: Heinrich Schwarze-Blanke 

Bild von Heinrich Schwarze-Blanke zur Umbennung der SchuleEine Schule sollte einen Namen haben, der Programm für die Schule ist. Das findet Helene Wenking. Die heute 89-Jährige war von 1964 bis 1990 Rektor der Schöppinger Volks- und Hauptschule. In ihre Rektorenzeit fiel auch die Namensgebung in Kardinal-von-Galen-Schule

Als Wenking 1957 nach Schöppingen kam, hieß die Schule noch Katholische Volksschule. Grund- und Hauptschule gehörten damals zusammen, von der ersten bis zur achten Klasse. (…)

„Schulen hatten damals keine besonderen Namen“, sagt Helene Wenking. Die Schöppinger nannten die neue Schule anfangs Bergschule. „Weil der Neubau am Berg lag“, sagt die rüstige Pensionärin. Dabei sei es aber eher um ein Unterscheidungskriterium vor allem während der Bauphase gegangen als um einen eigenständigen Namen.

Der kam erst 1989. „Zu dem Zeitpunkt bestand die Hauptschule 20 Jahre. Ich dachte, das müssten wir eigentlich feiern.“ Die Schülervertretung hatte der Rektorin auch den Wunsch geäußert, den Begriff Hauptschule aus dem Namen zu nehmen. Die Schüler glaubten, bei Bewerbungen könnte sich der Name Hauptschule negativ auswirken.

Schüler und Lehrer durften Namenswünsche äußern. „Bergschule stand dabei ganz oben. Das war mir aber nicht genug. Ich wollte mehr“, sagt Wenking. Sie wollte einen Namen der Vorbild und Inhalt verkörpert.

„Ich habe zuerst an Karl Leisner gedacht“, gibt die 89-Jährige zu. Der katholische Priester war 1945 an den krankheitsbedingten Folgen seines Aufenthalts im Konzentrationslager Dachau gestorben. Leisner war der einzige Priester, der in einem KZ die Priesterweihe empfangen hatte.

Doch Helene Wenking merkte schnell, dass sich der Name Karl Leisner in Schöppingen wohl nicht durchsetzen ließe. „Der Name Karl Leisner war nicht bekannt genug.“

Fortan setzte die Rektorin auf Clemens August Kardinal Graf von Galen, den Löwen von Münster. „Von Galen ist Programm. Wir hatten zu Hause auch ein Exemplar seiner Predigten. Er war gegen die Euthanasie“, erzählt Wenking. Sie ist sich sicher, dass der damalige Bischof von Münster von den Nazis nur verschont wurde, weil er einen sehr starken Rückhalt im katholischen Münsterland hatte.

Bei der Abstimmung im Gemeinderat gab es keine Probleme. „Ich glaube, das war ohne Gegenstimme“, sagt Wenking.

(…)