„Das letzte Stündlein“

„Das letzte Stündlein“

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Galens Sterben aus Medizinersicht
 
Schon kurze Zeit nach dem überraschenden Tod Clemens August von Galens hat sein Privatsekretär Heinrich Portmann im Aschendorff-Verlag Münster ein umfassendes und persönliches Lebensbild vom „Gottesmann seiner Zeit“ herausgegeben und darin auch die letzten Tage und Stunden des von ihm verehrten Kardinals beschrieben. Dieses Buch ist bis heute immer wieder neu aufgelegt und verbreitet worden.
Weniger bekannt ist eine zehnseitige Erinnerungsschrift des damaligen Assistenzarztes am Franziskus-Hospital Münster, Dr. Hans-Ludwig Warnecke, die den Titel trägt: „Das letzte Stündlein des Kardinals Clemens August Graf von Galen.“
Die schmale Broschüre wurde bereits 1946 im DIN-A-4-Format gedruckt und im Selbstverlag vertrieben. – „Leben und Wirken, Heimkehr und Heimgang des Kardinals Clemens August von Galen sind von berufenerer Feder als es die meinige ist, in mannigfachen Darstellungen veröffentlicht worden“, räumt der Autor gleich zu Beginn ein. „Hier sollen nur einige ganz persönliche Erinnerungen dem Vergessen entrissen sein.“
Da diese Erinnerungen in der folgenden Zeit aber nur wenig Beachtung fanden und bislang auch nirgends zitiert wurden, freuen wir uns, dass wir dieses Dokument, das jüngst unserer Website zur Verfügung gestellt wurde, im Umfeld des 70. Jahrestages des „Löwen von Münster“ hier präsentieren können.

Die Broschüre als PDF-Download >>>