Weihbischof Geerlings äußert ethische Bedenken gegen die Nutzung des "Praena-Test"

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Info vom 1. Juni 2014

Massive ethische Bedenken gegen die Nutzung des 'Praena-Test' bei vorgeburtlichen Untersuchungen hat der Münstersche Weihbischof Dieter Geerlings auf dem Katholikentag in Regensburg vorgetragen.

Geerlings referierte beim Podium "Pränataldiagnostik verantwortlich einsetzen", das vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) vorbereitet worden war.
Bei Anwendung des 'Praena-Test' könne "eine ethische Unbekümmertheit in Gang" kommen, weil es an Beratung fehle, erläuterte der Weihbischof. Routinemäßige Nutzung dieses Tests könne eine Haltung fördern, Kinder mit Behinderungen wie etwa dem Down-Syndrom als "von vorn herein vermeidbares Übel" anzusehen. Ungeborene Kinder würden damit "nicht mehr in ihrer Individualität betrachtet", sondern "auf ihren genetischen Befund reduziert". Ethisch unumstritten beim Podium waren dagegen all jene vorgeburtlichen Untersuchungen, die angestellt werden, um eine Behandlung von Erkrankungen oder Fehlbildungen einzuleiten.

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