Archiv2014

Neuerscheinung

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Info vom 1. Juli 2014

Der Aureon-Verlag hat im Juni 2014 die Flugblätter der Weißen Rose als Hörbuch herausgebracht.
Gelesen werden die Blätter von Mirjam Molitor.

Die Spieldauer beträgt 43 Minuten.

Auch wenn man die Flugblätter schon des öfteren gelesen hat, erhält man durch das vorgetragene Wort nochmals einen anderen Zugang zu den Äußerungen der WIderstandsgruppe "Weiße Rose". 

Weihbischof Geerlings äußert ethische Bedenken gegen die Nutzung des "Praena-Test"

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Info vom 1. Juni 2014

Massive ethische Bedenken gegen die Nutzung des 'Praena-Test' bei vorgeburtlichen Untersuchungen hat der Münstersche Weihbischof Dieter Geerlings auf dem Katholikentag in Regensburg vorgetragen.

Geerlings referierte beim Podium "Pränataldiagnostik verantwortlich einsetzen", das vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) vorbereitet worden war.
Bei Anwendung des 'Praena-Test' könne "eine ethische Unbekümmertheit in Gang" kommen, weil es an Beratung fehle, erläuterte der Weihbischof. Routinemäßige Nutzung dieses Tests könne eine Haltung fördern, Kinder mit Behinderungen wie etwa dem Down-Syndrom als "von vorn herein vermeidbares Übel" anzusehen. Ungeborene Kinder würden damit "nicht mehr in ihrer Individualität betrachtet", sondern "auf ihren genetischen Befund reduziert". Ethisch unumstritten beim Podium waren dagegen all jene vorgeburtlichen Untersuchungen, die angestellt werden, um eine Behandlung von Erkrankungen oder Fehlbildungen einzuleiten.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier: www.bistum-muenster.de 

Erinnerung an Kardinal von Galen

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Info vom 8. Mai 2014

Die Ausstellung Clemens August von Galen und die Fundamente des Gemeinschaftslebens: Politische Gedanken aus der Zeit der Weimarer Republik“, die für vier Wochen in Damme Station macht, wurde heute eröffnet.
Sie kann mittwochs bis sonnabends von 14.30 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr besucht werden.
Termine für Führungen oder Gruppen können per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. vereinbart werden.

Neue Namensträgerschule in Italien

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Info vom 17. April 2014

Das neusprachliche Gymnasium Liceo Linguistico in Trient feierte am 16. Mai seine Umbenennung in „Liceo Linguistico Sophie Magdalena Scholl“. Aus diesem Anlass wird derzeit in der Schule die deutsche Wanderausstellung Ausstellung "Die Weiße Rose" gezeigt.

Anna Raffaeli, Lehrerin der Schule, berichtete beim Besuch ihrer Klasse Anfang April in der DenkStätte Weiße Rose von der bevorstehenden feierlichen Namensgebung ihrer Schule. Lehrer, Schüler und Eltern hätten mit klarem Votum die neue Namenspatronin der Schule anderen Personen der Zeitgeschichte vorgezogen. Der neue Schulname solle ein ethisches Schulprogramm signalisieren, so die Lehrerin. 

(Quelle: facebook.com, Weiße Rose Stiftung e.V.) 

Neuerscheinung

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Info vom 8. April 2014

Der Verlag Anaconda hat Ende März die deutsche Übersetzung des Buches "Sophie Scholl – Nein zur Feigheit"  von Jean-Claude Mourlevat auf den Markt gebracht. Das Buch lässt den Leser in Erzählform an den letzen Tagen Sophie Scholls teilhaben.
Dass Sophie Scholls Mut auch heute noch von Bedeutung ist, zeigt das letzte Kapitel des Buches. Darin werden kurz junge Widerstandskämpfer von heute vorgestellt, denn es gibt nach wie vor autoritäre Regime, in denen jede Art von Auflehnung gefährlich ist.

Jean-Claude Mourlevat
"Sophie Scholl – Nein zur Feigheit"
Anaconda-Verlag, 96 Seiten
ISBN: 978-3730600894

Psychiatrie im Nationalsozialismus

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Info vom 26. März 2014

Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck präsentiert die DGPPN in Kooperation mit den Stiftungen Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Topographie des Terrors eine Wanderausstellung, die NS-Opfer ins Zentrum rückt, die lange am Rande des öffentlichen Interesses und Gedenkens standen.

Bis zu 400.000 Menschen wurden zwischen 1933 und 1945 zwangssterilisiert, mehr als 200.000 wurden ermordet. Bei der Selektion der Patienten wurde der vermeintliche „Wert“ des Menschen zum leitenden Gesichtspunkt. Ärzte, Pflegende und Funktionäre urteilten nach Maßgabe von „Heilbarkeit“, „Bildungsfähigkeit“ oder „Arbeitsfähigkeit“ über die ihnen Anvertrauten. Dabei fand die Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung auffälliger, störender und kranker Menschen innerhalb des damaligen Anstalts- und Krankenhauswesens statt. Die Wanderausstellung richtet sich gezielt an ein breites Publikum: Sie nimmt die Frage nach dem Wert des Lebens als Leitlinie und beschäftigt sich mit den gedanklichen und institutionellen Voraussetzungen der Morde, sie fasst das Geschehen von Ausgrenzung und Zwangssterilisationen bis hin zur Massenvernichtung zusammen, beschäftigt sich mit exemplarischen Opfern, Tätern, Tatbeteiligten und Opponenten und fragt schließlich nach der Auseinandersetzung mit dem Geschehen von 1945 bis heute. Exemplarische Biografien ziehen sich durch die gesamte Ausstellung: In den Akten der Opfer werden die vielen verschiedenen Akteure fassbar, die an den Verbrechen beteiligt waren. Ihren Blicken auf Patienten werden deren eigene Äußerungen gegenübergestellt. Den Schlusspunkt der Ausstellung bilden zahlreiche Stimmen, die das damalige Geschehen von heute aus reflektieren und sich aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage stellen, welche Bedeutung es für sie persönlich hat: Ärzte, Politiker, Vertreter von Selbsthilfeverbänden, Angehörige von Opfern, Pflegepersonal, Vertreter der Gesundheitsverwaltung und andere. (Quelle: www.dgppn.de)

Die Wanderausstellung "Erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus" wird vom 26. März bis zum 13. Juli 2014 im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin gezeigt, täglich von 10 bis 20 Uhr.

Lichtzeichen für die Würde des Menschen

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Info vom 18. März 2014

Dinklage – In Gedenken an den seligen Kardinal von Galen wollen der BDKJ und die Kirchengemeinde St. Catharina Dinklage auch in diesem Jahr ein Zeichen setzen für Toleranz und Menschenwürde. Unter dem Motto „Für die Würde des Menschen“ wird deshalb am 20. März die Aktion Lichtzeichen 2014 stattfinden.
Um 19:00 Uhr laden die beiden Veranstalter Jugendliche und Erwachsene in die Begegnungsstätte in Dinklage ein. Von dort pilgern die Teilnehmer gemeinsam zur Dinklager Burgkapelle, dem Geburtsort von Kardinal von Galen.
„Als  BDKJ, Landesverband Oldenburg wollen wir mit der diesjährigen Aktion unseren Blick auf die vielfach menschenunwürdige Situation der Flüchtlinge weltweit und hier bei uns im Offizialatsbezirk Oldenburg lenken“, erläutert BDKJ Präses und Jugendseelsorger Heiner Zumdohme. „Clemens-August Kardinal von Galen, ist für uns ein Vorbild sich immer und überall, wo Menschen unwürdig in unserer Gesellschaft leben und behandelt werden, einzusetzen!“

Die Aktion Lichtzeichen endet mit einer kleinen Stärkung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Ökonomie der Burg Dinklage.

Besonders lädt der BDKJ die Banner- und Fahnenabordnungen der Jugendverbände auf Landes-, Bezirks- und Ortsebene ein. Anmeldungen zur Aktion sind nicht erforderlich.

Informationen zur Aktion Lichtzeichen und zum BDKJ, Landesverband Oldenburg erhalten Sie in der BDKJ-Landesstelle, telefonisch: 04441 872-260, per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , auf unserer Homepage www.bdkj-vechta.de oder persönlich in der Kolpingstraße 14 in Vechta.

© http://www.bdkj-vechta.de

Eröffnung der "Woche der Brüderlichkeit"

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Info vom 10. März 2014

Am vergangenen Sonntag wurde in Ahlen die Ausstellung "Widerstände gegen den Nationalsozialismus im Münsterland" als Auftakt zur "Woche der Brüderlichkeit" eröffnet.
Hier werden exemplarisch Lebenswege von 18 Frauen und Männern, die Widerstand geleistet haben, vorgestellt. Darunter befinden sich Geistliche (z.B. Clemens August von Galen), Lehrer, Schüler, Handwerker, Beamte, Bauern und Hausfrauen.

Die Ausstellung, die mit der Villa ten Hompel aus Münster konzipiert wurde, ist in der Stadtbücherei Ahlen zu sehen.

Josef Reding zu Clemens August von Galen

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Info vom 27. Februar 2014

Josef Reding liest aus seinem Buch "Friedensstifter – Friedensboten" die Skizze "Clemens August Graf von Galen".

zum Video >>>

Facharbeit über Clemens August von Galen

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Info vom 14. Februar 2014

Katholischer Widerstand im Dritten Reich – Die Predigten des Bischofs von Galen

Im April 2013 hat der Schüler Nils Raue vom Johannes-Gymnasium Lahnstein eine Facharbeit im Leistungskurs Geschichte über die Predigten Galens geschrieben.
Diese Facharbeit wurde nun im Grin-Verlag veröffentlicht.

Ausschlaggebend für die Auseinandersetzung mit Galen war der Fund einer Abschrift der Predigt vom 3. August in einem Nachlass eines verstorbenen Verwandten.
"Warum wurde diese Predigt aufbewahrt?", hat sich der Schüler, für den bis dahin Galen kein Begriff war, interessiert gefragt.
Aus dieser Neugierde heraus hat sich die Facharbeit unter folgender Fragestellung entwickelt:

Löste der Löwe von Münster Widerstand aus? Und welche Wirkung hatte er auf das Volk?

Nils Raue definiert zunächst den Begriff Widerstand und zieht Vergleiche mit anderen anerkannten Widerstandsgruppen im Dritten Reich.
Durch die Auseinandersetzung mit den Biographen Dr. Heinrich Portmann und Dr. Hubert Wolf wird dem Autor schnell klar, dass Galen sehr differenziert betrachtet wird und so die Frage, ob Galen Widerstand auslöste, nicht einfach zu beantworten ist.
Nach Auswertung der Predigten und ihrer Nachwirkung im In- und Ausland und ebenso der Betrachtung der biographischen Fakten zieht Raue das Fazit, dass Galen als bedeutende Person des Deutschen Widerstands zu bezeichnen ist.

Nils Raue
Katholischer Widerstand im Dritten Reich
Die Predigten des Bischofs von Galen
Grin-Verlag
ISBN 978-3-656-52761-9