Auf den Spuren Galens

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Information vom 15. Oktober 2013

Erste integrative Wallfahrt führte von Dülmen nach Münster

Am vergangenen Sonntag hat die erste gemeinsame Wallfahrt von behinderten und nicht-behinderten Gläubigen stattgefunden. Dabei machten sich etwa 120 Dülmener auf die Spuren des Kardinals von Galen. Nach einer gemeinsamen Busfahrt starteten die Pilger am Schlossplatz in Münster zu einem "Kreuzweg für das Leben", der am Horsteberg endete. Die Stationen waren das Amtsgericht, das Juridicum und die ehemalige Jesuitenkirche. Mit Texten u.a. auch aus den Predigten von Galens wurde an die Schrecken der NS-Zeit erinnert. Musikalisch begleitet wurde dieser Kreuzweg vom Goethe-Saxophon-Quartett aus Dülmen.

Nach einer Kaffeepause im Borromäum gab es eine Domführung mit Weihbischof Dieter Geerlings und einen Bildervortrag über das Leben Galens von Pfarrdechant Markus Trautmann.
Der Tag endete mit einem Gottesdienst in der Überwasserkirche.


Hier sehen Sie einige Eindrücke des Tages.

Fotos: Privatarchiv

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Verlegenheitslösung für einen Löwen

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Information vom 9. Oktober 2013

Ein Beitrag von Kirche in WDR 2 von Klaus Nelißen

Den Radiobeitrag anhören >>>

Galen-StatueEin Herbstmorgen in Münster vor 35 Jahren: Über den Domplatz huschen Gestalten mit einem unförmigen, übergroßen Klotz. Sie halten mal hier, mal da - stellen den Klotz auf und schauen sich um. Passanten wundern sich, was das soll. Aber: Die Männer suchen einen Platz für einen Löwen. Für den Löwen von Münster: Bischof Clemens August von Galen. Eine Statue wollen sie ihm zu Ehren errichten. Aber wohin mit dem Mann? Überlebensgroß in Bronze soll er auf dem Domplatz stehen, mit erhobenem Zeigefinger und den übergroßen Füßen so hervorstehend, als wolle er jeden Moment vom Sockel treten, um sich einzumischen.

Den kompletten Beitrag lesen Sie hier >>>


Google Maps zeigt Orte mit "Zeichen der Erinnerung"

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Info vom 27. September 2013

Ab sofort nutzen wir auch Google Maps, um die "Spuren der Erinnerung" an Galen aufzuzeigen.
Desweiteren sind die Orte markiert, an denen Galen gewirkt hat (Galerie Galen).

Gerne nehmen wir Tipps und Ergänzungsvorschläge an.

Klicken Sie rein und begeben Sie sich virtuell auf die Spuren Galens >>>

Auf den Spuren Galens

Information vom 11. August 2013

Erste integrative Wallfahrt führt nach Münster

Dülmen. Neuland betreten die katholischen Pfarrgemeinden und das Anna-Katharinenstift am Sonntag, 13. Oktober. An diesem Tag findet die erste integrative Wallfahrt nach Münster statt.
Auf den Spuren von Kardinal von Galen können Menschen mit und ohne Behinderung den rund zwei Kilometer langen Wallfahrtsweg zwischen dem Münsteraner Schloss und dem Dom gemeinsam gehen. Nach einem Kaffeetrinken im Collegium Borromäum am Domplatz besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit, eine Domführung mit Weihbischof Dieter Geerlings mitzumachen oder einen Vortrag von Pfarrdechant Markus Trautmann über Kardinal von Galen zu hören. Zum Abschluss wird eine gemeinsame Eucharistiefeier in der Überwasserkirche gefeiert.

Weitere Informationen unter www.dzonline.de >>>

Ausstellung über den Münsterländer Widerstand in Havixbeck eröffnet

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Info vom 9. September 2013

Ausstellung: "Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Münsterland"

14 große Tafeln zeigen ausgewählte Lebensgeschichten von Menschen aus dem Münsterland, die sich durch ihren Widerstand gegen das Regime selbst in Gefahr gebracht haben.

So wird zum Beispiel erzählt, dass der Lehrer Dr. Theodor Böcker aus Vreden aus dem Dienst entlassen worden ist, weil er statt der Hakenkreuzfahne die Schwarz-Rot-Gold-Fahne gehisst hatte.

Eine weitere Tafel zeigt das Porträt der Medizinstudentin Maria Beyer aus Ibbenbüren. Sie hat Kopien der Predigten Galens Soldaten an der Front zukommen lassen.

Eine Ausstellungstafel wurde auch dem Bischof Galen selbst gewidmet, der in seinen drei Predigten im Sommer 1941 die Übergriffe des NS-Staates auf kirchliche Einrichtungen kritisiert und die heimliche Ermordung Behinderter beim Namen genannt hat.

Die Wanderausstellung wurde von der Villa ten Hompel konzipiert und ist zur Zeit in Havixbeck in der Volksbank zu sehen.

Erinnerungen am Geburtsort

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Info vom 2. September 2013

Genn segnet Kultur- und Gedenkort für Kardinal von Galen

Dinklage. Nach einer feierlichen Vesper hat der Bischof von Münster, Felix Genn, am Sonntag (01.09.2013) den neuen "Kultur- und Gedenkort Von Galen" in Dinklage eingeweiht. Er sei stolz, Nachfolger des seligen Clemens August von Galens zu sein, sagte Genn in seiner Predigt. Er fühle sich ihm auch durch dessen Bischofsspruch "Weder durch Lob noch durch Tadel" immer wieder persönlich verbunden.

Als junger Priester sei man leicht geneigt, die Beliebtheit in der Gemeinde, deren Lob, als besonderen Wert zu sehen. Auch er selbst sei auf seiner ersten Kaplansstelle davon nicht frei gewesen, gab Genn zu. Doch habe er schon auf seiner folgenden Stelle in der Leitung des Priesterseminars gemerkt, dass anderes wichtig sei: "Unbeeindruckt von Furcht und Tadel" habe er dort Entscheidungen treffen müssen, allein nach den Vorgaben des Bischofs.

Bei einem genauen Blick auf Clemens August von Galen könne man bei ihm jenseits der mutigen Predigten durchaus auch zeitbedingte Vorstellungen spüren. Die genaue Einordnung sei Sache von Historikern; ihn selbst habe diese Zeitgebundenheit aber oft getröstet. "Nicht alles, was Du jetzt als Bischof sagst, ist für die Ewigkeit gültig", sagte Genn.

Der Kultur- und Gedenktort entstand in enger Zusammenarbeit mit den Benediktinerinnen in der Abtei Burg Dinklage, die ein inhaltliches Konzept dafür entwickelt hatten. Der selige Clemens August von Galen, 1933 bis 1946 Bischof von Münster, wurde auf Burg Dinklage geboren. Dafür wurde die 300 Jahre alte Wassermühle neben dem Kloster saniert und umgebaut; dort befinden sich nun Ausstellungs- und Tagungsräume.

Der Anstoß für die Gedenkstätte kam nach der Seligsprechung des Kardinals 2005. Damals hatte der Bischöfliche Offizial für den oldenburgischen Bistumsteil, Weihbischof Heinrich Timmerevers, in Gesprächen mit den Schwestern auf Burg Dinklage vorgeschlagen, gerade an diesem Ort an den Kardinal zu erinnern.

Die erste Ausstellung in der Gedenkstätte ist bis zum 30. Oktober mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags geöffnet, jeweils von 15 bis 17 Uhr.

©www.kirchensite.de

Fotos von der Veranstaltung sehen Sie hier >>>

Burgmühle in Dinklage öffnet ihre Pforten

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Info vom 1. September 2013

Mut woher – Mut wozu

Mit einem Festakt für geladene Gäste wird heute die Ausstellung "Mut woher – Mut wozu" in der Burgmühle in Dinklage eröffnet.
Dabei wird der Kultur- und Gedenkort von Galen durch Äbtissin Franziska Lukas vorgestellt. Als Ehrengäste werden Diözesanbischof Dr. Felix Genn, der das Projekt segnet, und Mitglieder des Münsteraner Domkapitels erwartet.

Präsentiert werden Ausschnitte aus Briefen und Predigten von Galens, Fotografien sowie verschiedene Objekte, etwa das Taufkleid des Bischofs von Münster.


Öffnungszeiten der Ausstellung:

3. September–30. Oktober 2013

Mittwoch und Donnerstag 15.00h–17.00h
Samstag und Sonntag 15.00h–17.00h

Gruppen nach Vorabsprache auch zu anderen Zeiten.

Austellungsbeitrag: 3,-€ pP, Ermäßigung für Familien möglich

Gruppenanmeldungen / Führungen / Fragen / Informationen:

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"Die Dornen der weißen Rose"

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Info vom 1. September 2013

Neu erschienen:
dokufiktionale Erzählungen rund im die Weiße Rose

Der Autor Johannes Albendorf schildert Momentaufnahmen von Personen, die unmittelbar mit dem Schicksal der Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose zu tun hatten oder sich Jahre später damit befassen.
Jede dieser acht fiktiven Kurzgeschichten weißt eine "Dorne" auf, die sich durch die Weiße Rose in das Leben der dargestellten Personen festgesetzt hat.

So bekommt der Leser einen Einblick in die Gedankenwelt von Inge Scholl nachdem Sie vom Tod ihrer Geschwister erfahren hat. Eine weitere Geschichte zeigt auf, wie der Pedell, der Hans und Sophie an die Gestapo ausgeliefert hat, zum gefeierten Held wird. Anhand einer Aufführung der Passion Christi führt eine Erzählung an die Schuldgefühle der ehemaligen Freundin von Hans Scholl heran.

Da weder auf die Personen der Weißen Rose noch auf die historischen Umstände der damaligen Zeit näher eingegangen wird, dient das Buch nicht zur "Bekanntmachung" mit der Widerstandsgruppe. Jedoch bringt der Autor den Leser durch bewegende und spannende Schilderungen dazu, sich mit den Figuren zu beschäftigen und sich selbst dabei in den Blick zu nehmen.

"Die Dornen der Weißen Rose"
Johannes Albendorf
ISBN 978-3-8442-6041-0
Verlag epuli, 92 Seiten

Reiseeindrücke 2013

Information vom 29. Juli 2013

Liebe Besucher unserer Internetseiten,

vielen Dank für Ihren Besuch und Ihr Interesse an den von uns bereitgestellten Themen.

Wir machen nun erst einmal Sommerpause und sind ab dem 1. September wieder mit aktuellen Informationen für Sie da.
Über ein erneutes "Reinklicken" und eine Weiterempfehlung freuen wir uns.

Wir wünschen eine gute und erholsame Ferien- und Urlaubszeit!

Ihre "Löwen-Redaktion"

P.S.: Sie sehen hier u.a. einige Reise-Eindrücke aus Murnau, der Geburtsstadt von Christoph Probst. Es sind nicht viele Orte, die an den mutigen jungen Mann erinnern. Erst im Jahr 2011 wurde der Vorschlag abgelehnt, eine Mittelschule in Murnau nach ihm zu benennen. Mehr Infos dazu finden Sie hier >>>
Auf der Rückreise sorgte ein Abstecher zum "Perlacher Forst" in München für einen bewegenden Moment, der noch jetzt nachklingt. Hier sind Sophie und Hans Scholl, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Willi Graf (1946 wurden seine sterblichen Überreste nach Saarbrücken übergeführt und beigesetzt) Harald Dohrn (Schwiegervater von Christoph Probst) und Hans Quecke, allesamt Mitglieder bzw. Sympathisanten der Widerstandsgruppe "Weiße Rose", nach der Hinrichtung beigesetzt worden.

 Fotos: Privatarchiv

Reiseeindrücke

Hier wurde Christoph Probst am 6. November 1919 geboren.

Reiseeindrücke
Reiseeindrücke

Ein "Denkmal" aus Steinen mit aufgebrachten Zitaten steht direkt vor der Einfahrt zum Geburtshaus.

Reiseeindrücke
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Ein Straßenname erinnert an den jungen Widerstandskämpfer.

Reiseeindrücke

Im berühmten "Münter-Haus" verbrachte Christoph Probst von 1925–1928 (mit einigen Unterbrechungen) einen Teil seiner Kindheit.

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Schild erinnert an von Galens Zeit in Vechta

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Info vom 24. Juli 2013

Vechta Ein Fest mit Symbolcharakter ist die Feier des 75. Geburtstags von Vechtas Ehrenlandrat Clemens-August Krapp in der Elmendorffsburg in Vechta am Dienstag gewesen.
Rund 100 Gäste, angeführt von Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Hartmut Möllring über Bundes- und Landespolitiker, Landrat Albert Focke und Bürgermeister Helmut Gels, hatten sich als eine illustre Gesellschaft an der Stätte eingefunden, an der der spätere Kardinal Graf von Galen in seiner Schulzeit am Gymnasium Antonianum von 1894 bis 1896 zusammen mit seinem Bruder Franz wohnte.
Dies zum Anlass nehmend, enthüllte die Familie Krapp an der Hauswand ein Schild mit den Daten des selig gesprochenen Kardinals. Die Familie ist sehr engagiert im Bewahren des Andenkens von Galens.
Zu der Feier in der Elmendorffsburg waren nur Männer eingeladen.

© nwzonline.de